BLogs (WebLogbücher)

Chronik der laufenden Ereignisse



Dieses Internet-Logbuch ist eine Dokumentation für mich wichtiger Ereignisse. Hier sammle ich, was mich beruflich beeindruckt und privat beschäftigt.

Letzte Aktualisierung dieser Verzweigung: 4. Okt 2009

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[2009-10-04 wip / ur 2007-02-22]


(Autor: Jürgen vom Scheidt)


4. Okt 2009
Seit 5. August schreibe ich nun meinen zweiten Blog mit dem Titel minotauros-projekt.de. Er läuft parallel zu meinem Labyrinth-Blog.
Im neuen Blog behandle ich speziell das Thema Hochbegabung mit all seinen Implikationen; wobei mich vor allem die praktische Umsetzung von Ideen interessiert. Dieses Thema im Labyrinth-Blog einzubeziehen, was ich ursprünglich vorhatte, erwies sich als zu kompliziert. Außerdem dient dieser neue Blog der Vorbereitung für unser neues Kurs-Angebot, dessen Namen er auch trägt: minotauros-projekt.de.



22. August 2009
Seit neuestem haben wir eine dritte Website: minotauros-projekt.de. Ich möchte sie nach und nach zu so etwas wie einem Blog zum Thema Hochbegabung ausbauen. Vor allem soll diese Website aber unser neues Projekt vorstellen, eben den 3-Jahres-Kurs mit dem Namen Minotauros-Projekt, den wir gerade vorbereiten.



5. Dez 2007

Was beim Schreiben für mich zählt


Ich bin jetzt 67 Jahre alt. Seit meinem 15. Lebensjahr schreibe ich mehr oder minder regelmäßig aus eigenem Antrieb.

Seit 1978 habe ich parallel dazu das Schreiben in der Gruppe entdeckt. Die vielen Kollginnen und Kollegen Schriftsteller, die nur das Schreiben für sich allein zuhause im stillen Kämmerlein kennen, bedauere ich zutiefst. Sie wissen nicht, was ihnen da Anregungen entgeht - und vor allem an einem höchst interessierten Publikum schon im Stadium der Entstehung der Texte.

Bei meiner Arbeit mit und in Schreib-Seminaren war mir von Anfang an auch wichtig, Elemente von Selbsterfahrung, Selbsterforschung und psychotherapeutische Interventionen in den Gruppen-Schreib-Prozeß einzuziehen - letztere speziell in Form des Abbaus von Schreib-Blockaden.

Vor diesem Hintergrund sollte man alles, was ich hier auf der Website schreibe und publiziere, sehen.

Den BLog zum Thema Laybrinth finden Sie hier: LABYRINTH-BLog.

Außerdem experimentiere ich noch mit Blogs zu den anderen für mich wichtigen Themen: Hochbegabung, Rauschdrogen und natürlich Schreiben. Aber diesbezüglich möchte ich mich noch bedeckt halten - sprich: sie nicht öffentlich zugänglich machen. Denn das ist alles enorm zeitaufwendig und diesem Druck möchtge ich mich derzeit nicht aussetzen.



15. Okt 2007

Weiterverfolgung von wichtigen Interessen


Diese BLogs entstanden gewissermaßen als Fortführung meines Interesses an den mir wichtigsten Themen (aus denen auch einige Bücher entstanden sind):

° Hochbegabung - "DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN"

° Schreiben - "KREATIVES SCHREIBEN - HYPERWRITING"

° Labyrinth / Irrgarten - noch nicht in Buchform bearbeitet, aber ganz konkret als Landart realisiert im BEGEHBAREN LABYRINTH IN BÜRCHEN - dazu viel Material unter LABYRINTH und im separaten LABYRINTH-BLog

Drei scheinbar sehr disparate Themen - für mich gehören sie eng zusammen. Das Labyrinth-Symbol verbindet sie.



Freitag, 13. Juli 2007

Warum schreibt man überhaupt so einen BLog?


Schreiben, richtig zugelassen, ist ein unaufhörlicher kreativer Prozeß. Selbst im Schlaf setzt er sich noch fort: in Form von Träumen. Schreiben ist entsprechend wie ein tätiger Vulkan, der unaufhörlich Material aus der Tiefe ins Freie befördert. Klar, daß da auch viel "heiße Luft" dabei ist, die man nicht weiter verwerten kann - und auch viel "taubes Gestein". Vor allem aber kommt auf diese Weise der Rohstoff zutage, den man braucht, um zu schreiben.

Wer´s lieber kühler hat: Auch ein Gletscher gibt ein passendes Bild her, mit dem unaufhörlichen Strom des Moränenschutts, den er von unten nach oben transportiert - und zugleich "nach vorne".

Ein BLog ist eine Art Tagebuch im Internet, das diesen Prozeß - zumindest teilweise - dokumentiert. Aber es ist eben auch etwas anderes.

Die Selbsterfahrung zeigt, daß man anders, irgendwie freier schreibt, wenn man es "im Internet" macht.

Für einen Schriftsteller - und als so einen verstehe ich mich - ist die Frage nach der Öffentlichkeit dieses Geschehens überhaupt keine sinnvolle Frage. In diesem Metier - wenn man es richtig versteht und professionell betreibt - schreibt man immer für fremde Augen.

Im Grunde ist diese meine ganze Website mein BLog - weil sie viel Persönliches mit den sachlichen Beiträgen vermischt; und die erzählenden Texte sind ohnehin sehr von autobiographischen Elementen bestimmt. Diese speziell als BLog etikettierten Gedanken unterscheiden sich von den anderen Beiträgen der Website lediglich durch die aktuelle und chronologische Einordnung.

Dieser Blog - und diese Website - ist für mich aber zugleich ein faszinierendes Experiment, insbesondere was die neuen Möglichkeiten des Hypertext angeht. Und die sind bekanntlich nur mittels PC und Internet möglich - und sinnvoll.

Zu diesem experimentellen Charakter gehört für mich auch, die einzelnen Beiträge durch ein übergreifendes REGISTER zu erschließen und sie durch die verschiedene Glossare der ENZYKLOPÄDIE und diverse Zeittafeln auf immer neue Weise miteinander zu vernetzen. Das ist eine große Hilfe für mich. Damit ich nicht den Überblick verliere über die inzwischen mehr als 500 Beiträge mit weit mehr als tausend MS-Seiten (wenn ich beide Websites zusammennehme).

Ich hoffe, daß auch geneigte Besucher dieser Site diese Möglichkeiten nutzen - und vielleicht sogar als Anregung für das eigene Schreiben übernehmen.

Fragt sich noch, ob das überhaupt jemand anderer liest, außer mir selbst. Keine Ahnung (es gibt derzeit jeden Tag im Durchschnitt gerade mal zwei bis drei Zugriffe auf diese meine Site). Ist auch nicht so wichtig. Für mich es ist ein spannendes Schreib-Abenteuer. Denn es macht schon einen Unterschied, ob man nur für die Schublade schreibt, oder für einen in der Zukunft liegenden Publikationstermin - oder ob den Text im Prinzip sofort mehr als eine Milliarde Menschen lesen können!



"Keine Größe ohne Größenwahn"
(Yeraklit)






© 2009/2007 für diesen Text: Jürgen vom Scheidt : www.hyperwriting.de