VIRTUELLE SCHREIB-WERKSTATT

Sie sind herzlich dazu eingeladen - ja : S I E ! ! !



° Jeden Samstag von 10.00 h bis 11.30 (oder länger)
° an Ihrem eigenen ganz konkreten Schreibplatz
° aber in Gedanken mit vielen anderen, die gerne schreiben
° findet diese ganz reale Schreib-Sitzung statt - nur der Ort für alle insgesamt ist virtuell
° Keine Kosten, keine Anmeldung, keine Weitergabe Ihrer Daten - nur zum Start eine eMail an J. vom Scheidt, dass Sie mitmachen wollen

Teilnehmer: derzeit 109 aus 5 Ländern (bislang keine Beschränkung nach oben)
Stattgefundene Sitzungen: derzeit 550 (Stand: 08. Mai 2017)

(Die allererste Sitzung fand statt am Samstag, den 18. Nov 2006)

Großansicht
Details
Zum Fließtext

[2017-05-08 wip / ur 2006-11-18]


Autor: Jürgen vom Scheidt



    .
    Für mich war Ihr Vorschlag ein super Erfolg.
    .Konnte gar nicht mehr aufhören!!
    .Freue mich schon auf die nächste Anregung!

    (Dagmar Mogck)


    Inhalt dieses Kapitels
    0. Vorbemerkungen
    1. Fünf Spielregeln für die Virtuelle Schreib-Werkstatt Hier klicken
    2. Die Details Hier klicken
    3. Was heißt: "virtuell"? Hier klicken
    4. Und wie geht das Ganze konkret vonstatten? Hier klicken
    5. Praktische Hilfen Hier klicken
    _Bibliographie

    08. Mai 2017:
    Achtung: Dies sind alte Themen-Vorschläge - es gibt keine neuen mehr!
    Aber da es um grundsätzliche Fragestellungen und Themen geht, kann man damit auch weiterhin gut arbeiten.

    Das Thema für den Oktober 2014:

    FEIERN


    Was gibt es zu feiern?
    ° Na, zunächst einmal die 400. Sitzung der Virtuellen Schreib-Werkstatt. Sie fand statt am 12. Juli 2014.
    ° Außerdem geht gerade in München das "Größte Volksfest der Welt" über die Bühne. Es wimmelt nur so von Burschen (jeden Alters) in Lederhosen und von Madeln (jeden Alters) in mehr oder minder feschen Dirndln.
    ° Und schließlich ist dieser Themen-Vorschlag, wenn ich richtig gezählt habe, der hundertste.

    03. Oktober 2014

    Aber nun ist es vorbei mit den Themen-Vorschlägen


    .Aus Zeitmangel lasse ich die Virtuelle ab jetzt in dem Zustand, in dem sie sich gerade befindet.
    Sie können natürlich trotzdem mitmachen. Ist ja eh alles virtuell - das heißt, es spielt sich nur in Ihrem Kopf und - hoffentlich - auf dem Papier oder dem PC-Monitor ab.



      Wenn Sie mal nicht nur für sich allein virtuell schreiben möchten, sondern ganz konkret zusammen mit realen Menschen,
      können Sie eines unserer Seminare im Rahmen des IAK-Programms besuchen. Die Details finden Sie auf unserer parallelen Website www.iak-talente.de im
      Veranstaltungs-Kalender.

        .
        Es gibt drei verschiedene Seminar-Formate:

        .
          Was bekommen Sie in unseren Seminaren?
          • An jedem Seminartag entstehen etwa zwei neue Texte;

          • Sie erhalten (wenn Sie dies wünschen) Feedback (was Ihnen hilft, ihre Texte besser zu bewerten und entsprechend zu redigieren);

          • Kontakt mit anderen Schreibern und vielfältige Anregungen durch das gemeinsame kreative Geschehen in der Gruppe;

          • Neue Methoden und Techniken des Kreativen Schreibens.




    0. Vorbemerkungen


    Immer wieder mal werde ich gefragt, was es eigentlich mit diesem HYPERWRITING ganz praktisch auf sich hat. Nun, die Virtuelle Schreib-Werkstatt ist so ein praktische Anwendung dieses Konzepts: Sie bezieht die Möglichkeiten des Internets auf eine ganz bestimmte Weise ein:

    ° zwar nicht die interaktive Verlinkung
    ° aber die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu tun.

    Bislang ist dies 550 mal geschehen (Stand: 08. Mai 2017).


    Aufgrund verschiedener Anfragen habe ich lange ich für die einzelnen Sitzungen der Virtuellen ein Thema angeboten - nur als Anregung, denn wichtiger sind ja die jeweils eigenen Themen, die einen beschäftigen. Sie finden diese Thema hier: VIRTUELLE SWSt: Themen-Vorschläge
    Inzwischen (Mai 2017) habe ich diese Vorschläge eingestellt. Ich denke, dass genug vorhanden sind.


    1. Fünf Spielregeln für die Virtuelle Schreib-Werkstatt



    1. Man meldet sich via eMail bei mir als "Teilnehmerin/Teilnehmer" an
    2. Man schreibt jeden Samstag um 10.00 h - allein, für sich (dazu muss man sich nicht extra nochmals anmelden).
    3. Es ist nicht wichtig, WAS man schreibt (man kann auch mal einen älteren Text überarbeiten, oder abtippen) - aber die Grundidee ist schon, etwas Neues zu verfassen. Ich habe lange (bis zum Herbst 2014) jeweils ein Thema vorgeschlagen: VIRTUELLE SWSt: Themen-Vorschläge. Inzwischen liegen genug Themen vor, dass man sich gut aus diesem Repertoire bedienen kann, wenn einem mal selbst nichts Passendes einfällt.
    4. Man stellt sich in der "Virtuellen Schreib-Sitzung" vor, dass jetzt gerade auch die anderen schreiben.
    5. Man macht möglichst regelmäßig mit.


    Zu alledem zwei Anmerkungen:

    ad 2) Die Virtuelle lebt nicht vom direkten Kontakt per eMail etc. - der Witz bei der Virtualität ist ja gerade, dass KEIN PHYSISCHER KONTAKT (welcher Art auch immer) besteht, sondern ein rein geistiger. Ein gewisser Druck sollte nur vom eigenen Bedürfnis kommen, regelmäßig (!) schreiben zu wollen.

    ad 5) Es gibt ja keine Kontrolle bei der Virtuellen außer der Selbst-Kontrolle. Wenn man mal nicht mitmachen kann, ist es auch keine Schaden - aber schade. Man hat, sagen wir mal, pro Jahr drei bis fünf "Joker" - kann also drei bis fünf Sitzungen ausfallen lassen (oder auf einen Ausweich-Termin verlegen, der gerade besser passt). Wenn es mehr werden, sollte man ernsthaft überlegen, ob es das richtige "Ding" ist, da mitzumachen. Denn die anderen gehen ja davon aus, dass alle, die sich angemeldet habe, das "kreative Feld" dieser virtuellen Gruppe mitgestalten.
    Das alles ist nichts irgendwie Esoterisches: nur "angewandte Kreativitätspsychologie". In diesem ganz speziellen Fall: Eine Hilfe bei der Selbstdisziplin und Selbstmotivation zum Schreiben. (Obwohl: manchmal spürt man das Kraftfeld sogar . . .)

    Man kann sich ja problemlos wieder bei der Virtuellen (also bei mir) per eMail abmelden - und vielleicht später wieder einsteigen, wenn dieser Samstags-Termin besser in die gewohnte Welt einzubauen ist.




    2. Die Details


    Schreib-Werkstatt - das ist klar. Eine Gruppe von Menschen, die gerne schreiben, findet sich zusammen (meistens unter Anleitung eines erfahrenen Seminarleiters und Mentors). Und dann geht´s los.

    Geht aber nicht immer und schon gar nicht immer öfter. Deshalb habe ich am 18. November 2006 die erste Virtuelle Schreib-Werkstatt gestartet.

    Was soll man sich unter einer Virtuellen vorstellen? So ziemlich dasselbe wie unter einer der bislang üblichen Schreib-Werkstätten:

    ° Mehrere Menschen finden sich
    ° zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt zusammen
    ° und schreiben,
    ° nach irgendwelchen Vorgaben
    ° eines Leiters und/oder Mentors (der das Ganze ein wenig in geordnete Bahnen lenkt, zu den Treffen einlädt, Themen vorschlägt etc etc)




    3. Was heißt: "virtuell"?


    All dies gibt es auch in der Virtuellen SWSt. Leiter bin in diesem Fall ich, als Anreger. Der Raum, in dem dies stattfindet, ist reine Phantasie, eben virtuell - wie das ganze Internet, in welchem dies ja letztlich ebenfalls geschieht. Auch ich bin nur virtuell "anwesend" - obwohl ich zum Termin jeweils ganz konkret irgendwo sitze und schreibe.

    Aber die Vorgabe und Vorstellung ist sehr konkret:
    ° am Samstag vormittag setzen sich zwischen 10.00 Uhr und 11.30 Uhr (oder auch länger, wenn es gut läuft)
    ° genau wie ich
    ° auch (viele) andere Menschen
    ° an ihren Schreibplatz (zuhause, in einem Café, im Lesesaal der Staatsbibliothek)
    ° vor ihren Schreibblock oder Laptop o.ä.
    ° und beginnen einen Text zu schreiben.

    Letzteres ist dann keine Phantasie mehr, sondern vielfache Wirklichkeit. Virtuell ist daran nur, dass die teilnehmenden Personen alle nicht im selben Raum anwesend sind. Aber das KREATIVES FELD, welches auf diese Weise entsteht, beflügelt ungemein, inspiriert Einfälle, aktiviert den Schreibvorgang, baut Blockaden ab, und und und.

    Dies alles ist, wie gesagt, keine Phantasie und keine Esoterik, sondern es funktioniert wunderbar. Ich habe es mir nicht nur ausgedacht, sondern es bereits mit einigen Seminarteilnehmern selbst ausprobiert. Und die Rückmeldungen mancher der virtuellen Teilnehmer/innen bestätigen das, wie eine Zuschrift zeigt:

    "Die Vorstellung, für eine gewisse Zeit in gedanklicher Verbindung mit anderen Schreibenden vor dem Computer zu sitzen, funktioniert und bewirkt bei mir, dass ich spontaner schreibe. Freue mich auf morgen."

    Man muss natürlich keineswegs, wie im Zitat, "vor dem Computer sitzen" beim Schreiben. Jede Form des Schreibens ist möglich. Auch auf dem Gipfel eines Berges, den man gerade bestiegen hat.

    Eine Bitte: Unbedingt auch das lesen, was in den FREQUENTLY ASKED QUESTIONS zur VIRTUELLEN SWSt steht! Das ganze Unternehmen ist offenbar weit ungewöhnlicher, als ich mir das vorgestellt habe und löst die interessantesten Phantasien und Überlegungen aus - die ich dort gerne klarstelle.





    4. Und wie geht das Ganze konkret vonstatten?


    1. Es entstehen Ihnen keinerlei Kosten oder Verpflichtungen. Sie werden auch nicht mit Seminarangeboten etc. von mir belästigt - das können Sie natürlich alles, wenn Sie wollen, gerne hier auf der Website finden.

    Mir geht es um etwas völlig anderes: Um die Schaffung eines Kreativen Feldes, das den Schreib-Prozess beflügelt, weil man weiss, dass man dabei nicht allein ist. Das ist es - nicht mehr und nicht weniger.

    Zu mehreren schreibt es sich nach meiner Erfahrung leichter, angenehmer, besser. Und auch den Texten bekommt das gut: wahrscheinlich deshalb, weil immer ein (und sei es noch so virtuelles) Publikum anwesend ist.

    2. Ich lade Sie hiermit zur Teilnahme ein.

    3. Sie teilen mir über das Formular e-Mail...anmelden mit, dass Sie mitmachen wollen und sich fest vornehmen, zum angegebenen Zeitpunkt an Ihrem Schreibplatz anwesend zu sein und zu schreiben - wo und was auch immer.

    4. Außer Ihrem Namen (oder gerne auch Ihrem Pseudonym) wüsste ich für die Teilnehmer-Liste gerne noch Ihre Heimatstadt und - falls Sie möchten - Ihr Geburtsjahr.

    5. Wichtig ist noch: Es gibt keine Themen- oder Methoden-Vorschläge von mir. Am besten notieren Sie sich vorher Themen, die Sie aktuell interessieren oder über die Sie schon länger mal schreiben wollten. Wenn Sie dann die Schreib-Sitzung mit einer kleinen Besinnung beginnen, merken Sie in der Regel recht schnell, welches Thema gerade dran ist bei Ihnen.

    6. Wenn Sie nicht mehr mitmachen möchten, wäre es hilfreich, wenn Sie mir das mit einer eMail mitteilen - damit ich Sie aus der Liste nehme.




    5. Praktische Hilfen


    Probieren Sie, wenn Sie noch nicht damit vertraut sein sollten, die von mir entwickelte VIER-SPALTEN-METHODE aus. Sie erleichtert den Einstieg ins Schreiben ungemein, weil Sie damit stets bei der aktuellen Befindlichkeit beginnen. Und zwar über die folgenden Drei Fragen, die man zu Beginn der Sitzung notieren sollte, gleich nach dem Datum und dem Thema, dessen Bearbeitung man sich vorgenommen hat:

    1. WIE GEHT ES MIR?
    2. WAS IST MEIN SCHREIB-THEMA (-PROJEKT)?
    3: WIE GEHT ES MIR MIT DIESEM THEMA (PROJEKT)?


    Beantworten Sie sich selbst diese drei Fragen kurz, oder ausführlich (aber ehrlich) - und wenn es nur mit dem Wörtchen "gut" oder "mies" ist, das Ihre aktuelle Befindlichkeit charakterisiert. Dadurch kommen Sie leichter in den Schreib-Fluss hinein. Die Tinte muss fließen (oder die Tastatur eifrig klappern). Alles andere findet sich dann von selbst. Naja, ein wenig mehr ist schon zu tun. aber hier geht es ja speziell um den Anfang. Und den sollten wir uns so leicht wie möglich machen.
    (Ausführlicher als hier auf der Website habe ich den VierSpalter in meinem neuen Buch "KREATIVES SCHREIBEN - HYPERWRITING" dargestellt.


    Außerdem hilft es, zur Einstimmung eine kleine Besinnung zu machen: Augen schließen und möglichst absichtsloseinfach nur da sitzen. Abwarten was kommt. Nach ein paar Minuten aufschreiben und weiterschreiben - ohne Bewertung, einfach so drauf los notieren, was kommt.

    Überarbeiten kann man das hinterher. Oder irgendwann später.

    Mir hilft es, das immer gleiche kurze Musikstück am Anfang zu hören. Zur Zeit ist das bei mir der Alap (= langsame Anfangsteil) der indischen Raga "Sanjh Kalyan", gespielt von Ravi Shankar. (Stammt von 1986 und ist wohl nicht mehr auf dem Markt - aber man kann im Grunde jedes Musikstück verwenden, sofern es ruhig und meditativ wirkt, d.h. nicht zu viel Eigencharakter hat, der ablenken könnte vom eigenen Gedankenstrom.)

    Und dann gibt es da ja noch die schon eingangs erwähnten Themen-Vorschläge


    Bibliographie
    Scheidt, Jürgen vom: Kreatives Schreiben - HyperWriting. (1989) 4. überarb. und erg. Neuausgabe München Okt 2006 (Allitera Paperback).
    216 Seiten _ DM 19,90 _ ISBN 978-3-86520-210-9


    © 2017-05-08 / 2006 beim Autor Jürgen vom Scheidt / Quelle: Website "www.hyperwriting.de"